Der Account Lockout Threshold ist keine alleinige Spray-Abwehr. Richtig gesetzt begrenzt er Online-Rate, liefert verwertbare Signale und zwingt alte Passwortfehler in die Bereinigung - falsch gesetzt sperrt er den Betrieb aus.
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AS-REP Roasting entsteht meist nicht durch einen exotischen Fehler, sondern durch Benutzerkonten ohne Kerberos-Pre-Authentication. Die Härtung ist technisch klein, braucht aber klare Verantwortlichkeiten und Tests.
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Coerce Attacks sind selten ein einzelner Schalter. Entscheidend ist, welche Systeme noch ungeplant NTLM, SMB, RPC oder HTTP-Authentifizierung ausloesen duerfen.
Unconstrained Delegation ist oft ein historischer Komfortschalter für alte Double-Hop-Szenarien. In heutigen AD-Umgebungen sollte sie außerhalb von Domain Controllern praktisch nicht mehr vorkommen.
AD CS entscheidet indirekt darüber, wer sich als wen authentifizieren kann. Wenn Templates, Enrollment-Rechte und CA-Betrieb ungepflegt sind, wird PKI schnell zum Domain-Takeover-Pfad.
Kerberos Armoring (FAST) schützt Kerberos-Preauth besser vor Offline-Angriffen und verringert die Angriffsfläche bei Anmelde- und Ticket-Workflows. Der Nutzen ist real — aber nur mit sauberem Inventar, Pilotierung und klaren Rückfallwegen.
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LSASS ist ein primäres Ziel für Credential-Theft. RunAsPPL macht direkte Zugriffe deutlich schwerer – wenn du Kompatibilität, Rollout und Betrieb sauber planst.
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Das krbtgt-Konto ist der Schlüssel zur Ticket-Integrität in AD. Eine Rotation ist kein „Passwort ändern“, sondern eine kontrollierte Operation mit Timing, Replikation und Abhängigkeiten. So planst und setzt du die Rotation sauber um – inklusive Grenzen, Stolperfallen und Projekt-Checkliste.
Gelöschte Benutzer, Gruppen oder OUs sind kein seltenes Problem – und klassische Backups sind dafür oft zu schwerfällig. Mit dem AD Recycle Bin bekommst du eine pragmatische, auditierbare Restore-Option, wenn du sie sauber einführst.
SMBv1 ist ein Altlast-Protokoll, das in modernen AD-Umgebungen keinen Platz hat – aber in der Praxis oft noch „irgendwo“ aktiv ist. So bekommst du SMBv1 kontrolliert aus Clients, Servern und Images heraus, ohne den Betrieb zu zerlegen.
Wenn DNS scheitert, fallen Windows-Clients oft auf LLMNR oder NetBIOS (NBT-NS) zurück – Broadcast statt Autorität. Das ist unnötige Angriffsfläche und führt zu „mysteriösem“ Auth-Traffic. So schaltest du beides kontrolliert ab.
WDigest ist ein Legacy-Mechanismus, der durch alte Images, GPOs oder Troubleshooting-Workarounds wieder aktiv sein kann. So prüfst du den Ist-Stand, setzt eine robuste Baseline und vermeidest Klartext-Passwörter in LSASS.
Domain Controller sind Tier 0. Druckdienste gehören dort nicht hin. So deaktivierst du den Print Spooler sauber, vermeidest Nebenwirkungen und baust eine prüfbare Ausnahme-Policy.
Unsigned LDAP Binds sind ein unnötiger Risikohebel. So inventarisierst du Abhängigkeiten, reduzierst Legacy-Fallen und rollst LDAP Signing (und optional Channel Binding) kontrolliert aus.
Wenn normale Benutzer Computerobjekte erstellen dürfen, entstehen unnötige Angriffspfade. MachineAccountQuota gehört bewusst entschieden, nicht geerbt.
Warum AD-Security nicht als Einmalprüfung behandelt werden sollte, sondern als priorisierter Projektbaustein für Risikoabbau, Auditfähigkeit und Incident Readiness.
Zero Trust funktioniert besser als Architekturprinzip denn als Produktkategorie: Identitäten, Geräte, Segmentierung und Sichtbarkeit müssen zusammenspielen.